Erfolge
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01.12.2017

Grosserfolg im Wushu
Unser Schüler Aurelio D'Angelo stand an den Wushu Schweizermeisterschaften in allen Kategorien zuoberst auf dem Treppchen.Herzliche Gratulation!
Wushu. Was ist das?
Die Selbstverteidigung
Ein Wushu-Kämpfer ist ein Meister der Selbstverteidigung. Er beherrscht Kampftechniken mit oder ohne Waffen und ist dadurch fähig sich auch mit einfachen Gegenständen des Alltags zur Wehr zu setzen. Ein Gegner kann innert kürzester Zeit mit effizientem Kraft- und Mitteleinsatz abgewehrt werden. Ein Kämpfer trainiert die Techniken so, dass er fähig ist, Wushu in Gefahrensituationen reflexartig zur Anwendung zu bringen. Wushu zeichnet sich dadurch aus, dass ein Kämpfer sich in allen Situationen defensiv aber auch offensiv verteidigen kann.
Der Sport
Aus sportlicher Sicht stellt Wushu hohe Anforderungen an verschiedene Bereiche wie Kondition und Koordination. Die Hauptcharakteristiken sind Wendigkeit und Schnelligkeit verbunden mit Kraft. Härte wird mit Weichheit gemischt, Schnelligkeit mit Langsamkeit und Bewegung mit Innehalten.
Wettkampf-Wushu lässt sich unter dem Aspekt des Körperkontaktes in zwei Gruppen einteilen. Die erste Gruppe bilden die Formen (Chinesisch: Taolu) ohne Körperkontakt. Die Wettkämpfer zeigen ihre kämpferischen Fähigkeiten in einer Bewegungsabfolge, die entweder frei gewählt wurde oder schon vorgegeben ist. Diese Bewegungsfolgen werden alleine, zu zweit oder in Gruppen vorgeführt, entweder mit oder ohne Waffen. Hierhin lässt sich auch das Taijiquan (auch Tai Chi Chuan genannt) zuordnen. Die zweite Gruppe sind die Varianten des Zweikampfes. Zum einen das Sanda, (Chinesisch: Sanshou) eine international verbreitete Vollkontakt-Disziplin die nebst Schlag- und Tritttechniken auch über ein grosses Spektrum an Würfen verfügt und das Qingda (Leichtkontakt), welches vor allem im europäischen Raum ausgeübt wird und einen ungefährlichen Zweikampf ermöglicht.
