Erfolge
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02.07.2015

K&S Schülerin als Captain im Europameisterschaftsfinale
Die Schweizer U17 Nationalmannschaft steht im Finale der Europameisterschaften in Island.Nach einer umkämpften aber torlosen ersten Halbzeit mit leichten Vorteilen für Deutschland, kam Deutschland noch stärker aus der Kabine. Das Deutsche Team erzeugte viel Druck und erspielte sich mehrere gute Torchancen, die aber von der starken Nadja Furrer vereitelt werden konnten. Die Schweizerinnen fanden nun ihrerseits besser ins Spiel und konnten nach vorne ihre Offensivkraft entfalten. Nach mehreren Möglichkeiten von Géraldine Reuteler gelang in der 80. Minute der eingewechselten und erst 15-jährigen Amira Arfaoui auf Vorarbeit von Alisha Lehmann das entscheidende 1:0 für die Schweiz.
Für unsere ehemalige Schülerin und Captain der U17 Nati Naomi Mégroz geht mit dem Finaleinzug ein Traum in Erfüllung: "Es ist hammer! Einfach unbeschreiblich! Wunderschön! Das grösste Highlight meiner Karriere. Ich kann es noch gar nicht richtig in Worte fassen!"
Auch Trainerin Monica Di Fonzo ist beeindruckt von der Leistung ihre Teams. Sie lobt vor allem den Charakter, den das Schweizer Team an den Tag gelegt hat: "Es war ein sehr intensives Spiel und die Frauen haben wieder einen unglaublichen Siegeswillen gezeigt! Klar, waren wir in der ersten Halbzeit und zu Beginn der zweiten Halbzeit stark unter Druck. Aber das war auch Teil unserer Defensiv-Taktik. Wir haben dann im Verlauf der zweiten Hälfte bewusst mehr die Offensive gesucht und unsere Stärken ausgespielt! Ein Kompliment an alle! In dieser U-17 passt vom Team bis zum Staff einfach alles!"
(aus www.football.ch, der offiziellen Homepage des SFV)
Auf der Ersatzbank sitzt übrigens noch eine ehemalige K&S Schülerin und hilft den Europameistertitel zu gewinnen: Flavia von Känel.
Mit diesem Erfolg steht unsere U17 im EM-Final vom kommenden Samstag gegen Spanien (18.00 Uhr, Eurosport live). Es ist erst das vierte Mal, dass eine Schweizer U-Mannschaft in einem WM- oder EM-Final mit dabei ist.
Die U-17-Junioren wurden 2002 Europameister und sieben Jahre später auch Weltmeister. Die männliche U-21 verlor zudem 2011 im EM-Final.
(Aus Blick.ch)
