Berichte
vorheriger Bericht zur Liste nächster Bericht
11.10.2014

„So gross wollen wir auch mal sein“ – ein gelungener Kodexmorgen
Der alljährlich stattfindende Kodexmorgen im Schulhaus Im Birch war einmal mehr ein schöner Anlass, an dem vom Kindergärtner bis zur 3. Sekschülerin alle teilnahmen. An diesem Morgen geht es darum, die Regeln für das Zusammenleben - eben den Kodex - zu leben und zu erleben, damit auch in Zukunft ein tolles Ambiente im Schulhausareal herrscht.Eine Schülerin der K&S Zürich hat den Morgen zusammengefasst. Wir laden Sie ein, den Bericht zu lesen:
Früh am Morgen, um 8:15 Uhr, fanden sich alle Kinder, Gross und Klein, vom Schulhaus Im Birch in ihren Schulzimmern ein. Dort verteilten die Lehrer die Znünisäckli und schickten sie los zum Schulhausplatz, wo die Gruppenchefs der Oberstufe standen und auf ihre Gruppe warteten.
Die kleinen Kindergärtner, mit ihren vor Bewunderung gross aufgerissenen Augen wurden von ihren Leitern in die Obhut der Chefs abgegeben.
Natürlich musste zuerst Vertrauen aufgebaut werden von den Jüngeren zu den
Älteren, das ging aber „ruckzuck“. So konnten wir um 8:55 Uhr sorgenfrei mit den verschiedenen Spielen starten. Es waren abwechslungsreiche Spiele, wo man Geschicklichkeit, Athletik, Köpfchen und Vertrauen brauchte. Zum Beispiel mussten wir alte Socken anziehen und in einen kalten Wassereimer stehen. Sobald der Mitspieler abgeklatscht hatte, musste man schnell aus dem Eimer heraushüpfen und zum nächsten Gefäss rennen und dort die Socken ausdrücken. Das Ziel bestand darin, dadurch möglichst viel Wasser zu sammeln.
Mit der Zeit sah man, wie sich die Kleinsten immer wohler fühlten und die grossen dazu animierten die coole „Oberstufenmasche“ abzulegen.
Um 9:55 gab es endlich den langersehnten Znüni. Die Gruppen setzten sich hin und assen gemeinsam den kleinen Snack.
Nach der Stärkung fanden wir uns auf der grossen Wiese wieder.
Als Krönung von diesem anstrengenden und erlebnisreichen Tag zündete Ozren einen Vulkan an und nochmal sah man die grossen, vor Bewunderung aufgerissenen Augen der jüngsten Schüler.
Am Schluss waren alle froh Nachhause gehen zu können und sich endlich entspannen zu dürfen.
An diesem Tag war es egal, ob man ein cooler Macker oder eine eher zurückhaltende Person war, die Jüngeren bewunderten uns Älteren und dachten sich: „So gross wollen wir auch einmal sein.“
Für die K&S Zürich: Rubina
